Südtirol in der Dritten Dimension
www.rieserferner.de

 


Eine besondere Herausforderung ist es anschließend die Landschaft so naturgetreu wie möglich darzustellen.
Gerade wenn eine real existierende und bekannte Region wie der Naturpark Rieserferner-Ahrn im Computer neu entstehen soll, ist es wichtig die Details, die von der Natur so scheinbar einfach erschaffen wurden, zu verstehen und umzusetzen.

Das Bild links zeigt einen Blick aus dem Schwarzenbachtal über das
Tauferer Ahrntal auf die Rieserfernergruppe.
Das Ergebnis ist nicht realistisch und gleicht eher einer
Mondlandschaft.
Es fehlt noch eine realistische Oberfläche des Geländes.
Anstatt einfach Satellitenbilder über das Terrain zu "ziehen", bei dem
es zu unnatürlichen Verzerrungen kommt, wird die Oberfläche durch
Regeln definiert und ebenfalls berechnet.

 

Die Oberflächenstruktur ist sehr kompliziert, um ein realistisches Ergebnis zu erzielen.
Hierbei wurden sowohl die einzelnen alpinen Klimazonen berücksichtigt,
als auch die regionalen Gegebenheiten.
Das Bild links sieht schon gut aus, obwohl erst der "Teppich" verteilt ist - sprich die Oberflächen Vegetation.

Erst wenn weitere Schichten über die Oberflächenstruktur eingesetzt werden, erhält man ein realistisches Ergebnis :
Büsche, Wald, Schnee- und Eis-Strukturen etc.
Natürlich fehlen hier noch bekannte Elemente, wie Siedlungen, Flußläufe oder Almen. Auch diese Elemente werden noch in Zukunft eingesetzt.
Sie sind technisch aber noch schwieriger umzusetzen.
Die derzeitige Qualität der Bilder ist jedoch mehr als ausreichend für verschiedene Anwendungen.
Siehe auch : Einsatzgebiete digitaler Südtirolbilder

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