Die vom
Naturpark umgrenzten Täler sind das Reintal
, das Knuttental
sowie das Bachertal.
Angrenzend an dem Schutzgebiet liegt das durch den Tourismus
bekannte Ahrntal,
sowie das Tauferer Tal, das Tauferer
Becken und das Antholzer Tal.
Im Osten wird der Naturpark durch Österreich und dessen
Nationalpark Hohe Tauern begrenzt. Hierdurch entsteht ein
einzigartiges Schutzgebiet bis weit über die Landesgrenzen
hinaus.
Einige
der bekanntesten Berge des Naturparks :
Dreiherrenspitze (3499 m), Rötspitze 3495 m), Hochgall
(3436 m),
Schneebiger Nock (3358 m), Durreck
(3130 m), Wildgall (3272 m),
Schwarzwand (3105 m)
Aus geologischer
Sicht ist der Naturpark Rieserferner-Ahrn besonders interessant,
da hier die afrikanische und die europäische Kontinentalplatte
aufeinandertreffen.
Durch das Aufeinanderprallen beider Kontinente wurden vor
Millionen von Jahren die Alpen aufgefaltet. Dabei schob sich
hier die afrikanische Platte über die europäische.
Im Laufe der Zeit wurden jedoch durch Erosion, Teile der afrikanischen
Platte wieder abgetragen, so dass die tieferen Gesteinsschichten
des europäischen Kontinents wieder zum Vorschein kamen.
Man spricht hier vom sogenannten "Tauernfenster".
Die italienischen
Naturparks dienen dazu Natur und Kultur des Landes zu erhalten.
Seit Jahrhunderten wird die Landschaft durch Waldrodung geschädigt.
Beschleunigte Erosion, die schon häufig zu Hangrutschen
geführt hat, ist die Folge.
In der Neuzeit geht eine erhöhte Gefahr durch den Tourismus
aus. Skigebiete und Seilbahnen stören die Tier- und Pflanzenwelt
erheblich.
Auch der sogenannte "sanfte Tourismus" ist mittlerweile
eine Problem geworden.
Der Naturpark
Rieserferner-Ahrn ist der größte Naturpark Südtirols.
Seinen Namen hat er vom größten Gletscher des Parks,
dem Rieserferner (Nordflanke des Hochgalls)
"Ferner" (verwandt mit Firn) ist eine regionale
Bezeichnung für "Gletscher".